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Bewusstsein auch nach Gehirntod
Quelle: School of Medicine, University of Southampton,29.06.2001 Titel: Bewusstsein auch nach Gehirntod aktiv - Autor: Reuters Britische Wissenschafter haben nach eigenem Bekunden Hinweise dafür entdeckt, dass das menschliche Bewusstsein auch dann noch aktiv ist, wenn das Hirn nicht mehr arbeitet und ein Mensch als klinisch tot gilt.
(Anmerkung: Organentnahmen erfolgen schon bei klinisch Toten, nicht erst bei biologisch Toten - in Klare Denkprozesse bei klinisch Toten Sie seien bei ihren Studien auf eine Reihe von Leuten gestoßen, die von strukturierten und klaren Denkprozessen berichtet hätten, die sich zu einer Zeit abgespielt hätten, zu dem die Untersuchten klinisch tot gewesen seien, sagte Parnia. Die Untersuchung müsse natürlich noch ausgeweitet werden. Aber immerhin könne aus dem bisher Erfahrenen geschlossen werden, dass das Bewusstsein oder die Seele weiter dächten und argumentierten, selbst dann, wenn es bei dem Menschen zum Herz- und Atemstillstand komme und die Hirntätigkeit mit Null angegeben werde. Befragung von 62 Herzschlagpatienten Während der ursprünglichen einjährigen Forschungsphase wurden Parnia zufolge 63 Herzschlagpatienten befragt, die zunächst für klinisch tot erklärt, dann aber wiederbelebt worden waren. Die Interviews wurden innerhalb einer Woche nach der Wiederbelebung gemacht. 56 Patienten hätten keine Erinnerung an die Zeit gehabt. Sieben hätten Erinnerung bekundet, und vier davon seien eingestuft worden als Personen, die dem Tode sehr nahe gekommen seien. Sie hätten klare Erinnerungen daran, dass sie gedacht, argumentiert, sich durch den Raum bewegt und mit anderen kommuniziert hätten, nachdem die Ärzte bereits erklärt hätten, dass ihre Hirne nicht mehr funktionierten. (Anmerkung: Danach besteht die Möglichkeit, daß auch klinisch Tote wieder zum Leben erwachen können nach Reanimationsversuchen und gesund werden ! Wären ihnen aber statt der Wiederbelebungsmaßnahmen lebenswichtige Organe wie das Herz entnommen worden, wie es das Gesetz erlaubt, dann erst wären sie richtig tot, nämlich biologisch tot. - Sehr bedenklich ! ) Frieden, Freude und Harmonie empfunden Unter anderem berichteten die Patienten nach den Worten Parnias, dass sie Frieden, Freude und Harmonie empfunden hätten. Bei einigen sei die Zeit schneller vergangen, ihre Sinne seien geschärft gewesen und sie hätten das Bewusstsein für ihren Körper verloren. Die Untersuchten berichteten zudem, sie hätten, ein helles Licht gesehen, seien in eine andere Ebene eingetreten und hätten mit toten Verwandten kommuniziert. Seit der ersten Veröffentlichung ihrer Ergebnisse im Februar sind Parnia und seine Kollegen auf mehr als 3.500 Menschen gestoßen, die über ähnliche klare Erinnerungen verfügen. Viele von ihnen sprächen ungern über ihre Erlebnisse, da sie fürchteten, für verrückt gehalten zu werden. Bewusstsein unabhängig vom Gehirn? Allgemein herrscht nach den Worten Parnias die Ansicht, dass das Hirn bei den untersuchten Patienten zur Zeit des Beinahe-Todes nicht in der Lage war, klare Denkprozesse zu absolvieren oder anhaltende Erinnerungen zu formen. Parnia verwies aber zugleich darauf, dass bis heute noch niemand wirklich verstanden hat, wie das Hirn Gedanken produziert. Nach seiner Spekulation könnte das menschliche Bewusstsein unabhängig vom Hirn funktionieren und dieses lediglich dazu nutzen, Gedanken zu manifestieren ähnlich einem Fernsehgerät, das Wellen in die Luft aussendet, die zu Bild und Ton werden. Wenn ein Hirn beschädigt werde oder ein Teil des Verstandes oder der Persönlichkeit untergingen, so bedeute das nicht notwendigerweise, dass der Verstand durch das Hirn produziert werde. Das sei lediglich ein Hinweis darauf, dass der Apparat beschädigt sei, sagte Parnia und fügte hinzu, die weitere Forschungsarbeit könnte die Existenz einer Seele bestätigen. |
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BBC Exklusiv. Thema: Begegnungen mit dem Tod (The Day I Died) - Dokumentation, Großbritannien 2002
- vox - 22.10-23.05 - 21. Apr 03
Dass das menschliche Bewusstsein im Gehirn sitzt, ist eine Hypothese. Es wurde nie bewiesen! Pim van Lommel, Kardiologe. Gibt es ein Leben nach dem Leben? Bisher ging die Wissenschaft davon aus, dass ein Hirntod auch das Ende unseres Ichs" bedeutet. Doch neueste Erkenntnisse stützen eine aufregende und kontroverse Theorie: Demnach existiert das Bewusstsein weiter, auch wenn das Gehirn aufgehört hat, zu arbeiten. Überall auf der Welt, quer durch sämtliche Kulturen berichten Menschen, die an der Schwelle zum Tod standen, immer wieder über dieselben Erfahrungen. In diesen sogenannten "Nahtod-Erfahrungen" tauchen immer wieder identische Erlebnisse auf: Menschen von jung bis alt berichten immer wieder von einem Gefühl des Friedens und Glückseligkeit. Sie erzählen von einem hellen Licht und einem Tunnel und dass sie bereits verstorbene Verwandte gesehen haben und ihr bisheriges Leben vor ihren Augen ablief. Einige behaupten sogar, dass sie ihren eigenen Körper von außen oder oben betrachten konnten, und alle Bemühungen der Ärzte von außen mitverfolgten. Seit Dr. Raymond A. Moody 1975 seinen Weltbestseller "Leben nach dem Tod " veröffentlichte, wurde eine Menge über diese Nahtod-Erfahrungen berichtet, und es meldeten sich seither Tausende Menschen, denen ähnliches widerfahren war. Schätzungen zufolge hatten alleine in den USA 13 Millionen Menschen Nahtod-Erfahrungen. Trotz dieser Dimensionen steht die Wissenschaft diesem Phänomen bisher ziemlich skeptisch gegenüber. Sie vermuteten dahinter meist psychologische Reaktionen aus Angst vor dem Tod, definierten die Erlebnisse als Halluzinationen, die durch den Sauerstoffmangel des Gehirns ausgelöst werden und machten körpereigene Endorphine für die Glücksgefühle verantwortlich. Doch die neuesten Erkenntnisse auf dem Gebiet der Nahtod-Erfahrungen stammen nicht von Gurus, sondern von renommierten Wissenschaftlern. Dokumentierte Berichte aus Krankenhäusern in England und Holland legen nahe, dass einige Patienten mit Herzstillstand Nahtod-Erlebnisse hatten, als ihr Gehirn laut EEG nicht mehr aktiv war. Einige dieser Patienten konnten dabei sogar Gespräche des OP-Teams wiedergeben und Details der Operation beschreiben. Das würde bedeuten, dass Gehirn und Bewusstsein unabhängig voneinander existieren. Gibt es also tatsächlich so etwas wie eine Seele, und ein Leben nach dem Tod ....? In der deutschen Erstausstrahlung von "Begegnung mit dem Tod" beschreiben jene Menschen, was sie "erlebt" haben, als sie klinisch tot waren - und Wissenschaftler liefern Erklärungen, die bis in die Quantenphysik reichen, um dieses geheimnisvolle Phänomen zu erklären." - Informationen zu Nahtoderlebnissen. |
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Ob die Seele weiterlebt, das wird seit Jahren wissenschaftlich erforscht. Die bisherigen Ergebnisse sind so sensationell, daß immer mehr Universitäten an diesem Forschungsprojekt Interesse zeigen.
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