Textauszug...

Bei den Seelen gibt es große Unterschiede. Die höchste Seele ist die Seele Gottes. Sie ist eine lebendige Seele, denn sie besitzt einen eigenen Geist: Den lebendigmachenden Geist Gottes. Dieser ist das göttlich männliche Element in ihr, die sie selbst das göttlich Weibliche darstellt. Man kann Gottes Seele mit der mächtigen Gottheit gleichsetzen, die die Matrix Gottes organisiert und verwaltet. Ihr gehören alle Schöpfungen, alle Wesen, alle Seelen, Gestalten, Programme, alles Wissen. Gottes Ideen und Gedanken reifen in ihrem Schoß aus und werden am rechten Ort zur rechten Zeit in der geeignetsten Umgebung ausgeboren in die Existenz. - Der Heilige Geist Gottes ist männlich in seinem Nicht-Sein (reiner Geist) und weiblich in seinem Sein (lebendige Seele mit Geist).

Mit Ausnahme des Menschen besitzen alle bekannten Lebewesen unserer Erde Naturseelen, die ihre Körper sinnvoll der Art entsprechend beleben, aber ihren geistigen Horizont nur sehr begrenzt erweitern können. Pflanzen haben einfache Seelen mit einem geringem Erkenntnisgrad. Die Seelen von Tieren unterstützen erhöhte Sensibilität und Fortbewegungsmöglichkeiten, verbesserte Erkenntnisfähigkeit und auch Lernfähigkeit, höhere Tiere und besonders Haustiere auch Charakter.

Die Seelen der Menschen aber sind geprägt vom Intellekt sowie großer Erkenntnis-und Lernfähigkeit. Sie zeichnen sich dadurch aus, daß sie ihre gesammelten Erkenntnisse solange sie leben in verschiedenste Richtungen ausdehnen können, wobei sie der Geist unterstützt. Daher die vielen Berufe, Kulturen und Künste. Ursache dieser intellektuellen Besonderheit beim Menschen ist die Tatsache, daß seine Seele Besitzerin eines eigenen von Gott geschenkten Geistes ist. So ist jeder Mensch Gottes Sohn oder Gottes Tochter dem Geiste nach.

Evolution...Evolution Eine Seele lernt und ihr ist bewußt, was sie gelernt und erfahren hat. Doch gibt es eben da große Unterschiede. So ist die Lernfähigkeit von einem Regenwurm klein, von einem Vogel schon größer. Doch sie bleibt auch beim Vogel sehr begrenzt, weswegen ein Vogel immer noch so seine Nester baut wie vor tausend Jahren, und aus einem Affen wurde seitdem auch noch kein Mensch. Man könnte hier spöttisch einfügen: Die Evolution hat wohl eine Pause eingelegt und aufgehört, aus Menschenaffen Menschen zu entwickeln. Zumindest wurden noch keine derartigen Zwischenstufen beobachtet.

Der Mensch jedoch vermehrt mit dem in ihm wohnenden eigenen Geist sein Wissen von Kindheit an, lernt beständig hinzu, sammelt neue Erkenntnisse und wendet sie in verschiedensten Berufen an. Der Mensch ist sehr erfinderisch und äußerst vielseitig begabt. Sein Intellekt zeichnet ihn vor allen Tieren aus. Aber auch Irrtümer, Dummheiten und Schwächen sind möglich, was jedoch nur für seine geistige Freiheit spricht, sich in viele Richtungen zu entfalten. Seine Seele sammelt dabei sowohl viele positive als auch viele negative Erfahrungen und nimmt an Weisheit zu. Diese Weisheit hat nichts mit dem sehr beschränkten bewußten Wissen des menschlichen Gehirns zu tun, was nur eine vom Geist überwachte Schnittstelle unseres Tagesbewußtseins zu unserem viel umfangreichen Unterbewußtsein ist.

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